Sehen sie rem?

An der Station "Sehen Sie REM" informierte Aimée Dittmann über die Polysomnographie und die Kurvenbilder verschiedener Schlafstadien. Indem die Besuchenden gebeten wurden, eine Schlafkurve zuzuordnen, gewannen sie einen Eindruck davon, wie schwierig die einzelnen Phasen voneinander abzugrenzen sind. Die Station hat Aimée Dittmann während des "Schlafseminars" erarbeitet.


Aimée Dittmann an der Station Sehen Sie REM? . Foto: Cora Kunz

Stationstext:

Vor der Beschreibung des REM-Schlafs im Jahr 1953 konzentrierte sich die Schlafforschung vor allem auf andere Schlafphänomene. Die für die REM-Schlaf charakteristischen physiologischen Aktivitäten wurden zwar bereits registriert, jedoch nicht als eigenständige Schlafphase interpretiert.

Die Verbindung von schnellen Augenbewegungen (Rapid Eye Movement) mit Träumen stellte den entscheidenden historischen Wendepunkt dar. Erst durch die Verknüpfung mit dem Traumerleben erhielten sie eine wissenschaftliche Bedeutung, die maßgeblich zur Etablierung des REM-Schlafs als eigenständigem Forschungsgegenstand beitrug.

Obwohl heute nicht mehr davon ausgegangen wird, dass ausschließlich während der REM-Phase geträumt wird, ist ihre Identifikation, Analyse und Bewertung weiterhin ein zentraler Bestandteil moderner Schlaflabor-Protokolle wie der Polysomnographie.

 


Detailansicht Station "Sehen Sie REM?". Foto: Cora Kunz

Detailansicht Station "Sehen Sie REM?". Foto: Cora Kunz

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