Schlafräume

Diese Station wurde während des "Schlafseminars" von Isabel Hentschel erarbeitet.


Isabel Hentschel an der Station Schlafräume. Foto: Cora Kunz

Schlafräume sind mehr als Orte zum Ausruhen. Ihre Gestaltung spiegelt wider, wie Menschen zusammenleben und welche Bedeutung Gemeinschaft, Privatsphäre und Funktionalität in einer Gesellschaft haben. Auch geben sie Einblick in Hygienenormen, soziale Unterschiede und Geschlechterverhältnisse.

Die dargestellten Grundrisse zeigen Schlafräume aus unterschiedlichen Zeiten und Lebensbereichen. Sie unterscheiden sich unter anderem in Größe, Anordnung und Zahl der Betten. Die Bandbreite reicht von einem gemeinschaftlichen Kasernenschlafsaal bis hin zu einem privaten bürgerlichen Schlafzimmer des frühen 19. Jahrhunderts.

Der Diversität der Schlafräume macht deutlich, dass unsere Vorstellung vom "idealen" Schlafplatz nicht selbstverständlich ist. Schlaf fand zwar schon immer statt, doch wo und wie wir schlafen, wird maßgeblich von kulturellen Strukturen und gesellschaftlichen Vorstellungen geprägt.

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