Krankenhausschlaf


Station Krankenhausschlaf. Foto: Cora Kunz

Die Qualität des Schlafs hängt sowohl von der Umgebung als auch vom Zustand des Körpers ab. Intensivstationen sind Orte, an denen der Schlaf massiv vom gewohnten Schlaf abweichen kann. Die Patient*innen erreichen ihn oft bewusstlos, verängstigt, im Schock oder unter Schmerzen.

Seit den 1960er Jahren werden Patient*innen an diverse Geräte angeschlossen, die Kurven und Messwerte anzeigen und Töne von sich geben. Besonders in den zunächst verbreiteten Mehrbettzimmern wirkte ein Gewirr von Zeichen und Signalen auf die Patient*innen ein. Diese konnten auf unterschiedliche Weise gelesen werden. 

Im Raum verteilt befinden sich einige Geräte zur Patient*innenüberwachung, z. B. das Universalsichtgerät USG-100, das in der Zentrale die Daten von 6 Betten anzeigen konnte. Beim Über- oder Unterschreiten bestimmter Grenzwerte löste die Warneinrichtung WE-1 Alarm aus.

Der digitale Schlafsalon