STress

Temporäres Objektlabor Stress

Die Forschungsphase zum Thema Stress zog sich über das Sommersemester 2025. Im von Theresa Stampfer, Clemens Janke und Hartmut Lehmann geleiteten Seminar "'Stress' zwischen Materialwissenschaft und Material Culture Studies. Interdisziplinäre Objektforschung anhand der Historischen Medizintechnischen Sammlung der OVGU" forschten Medizintechniker_innen und Humanwissenschaftler_innen gemeinsam zu Stress. Die Erforschung der in der Sammlung vorhandenen Vitalmesstechnologie - vor allem Biomonitore und EKGs - stand im Mittelpunkt. Von Juli bis September 2025 öffnete das zweite Temporäre Objektlabor zum Thema Stress dienstags von 12:00-17:00 seine Türen. Das 3ioS-Team lud Interessierte ein, vorbeizukommen, Wissen und Erfahrungen zu teilen, Fragen zu stellen oder sich beobachtend am Forschungsprozess zu beteiligen.

Der Stresssalon

Mit dem Stresssalon am 21. Oktober 2025 fand die Forschungsphase zum Thema Stress ihren Abschluss. Der Stresssalon umfasste eine Ausstellung, die um 14 Uhr öffnete, und eine Podiumsdiskussion, die um 18 Uhr begann. Den Abend ließen das 3ioS Team, Studierende, Besuchende und die eingeladenen Diskutant_innen bei Getränken und Brezeln ausklingen.

In der Ausstellung präsentierte das 3ioS-Team Ergebnisse der Auseinandersetzung mit dem Thema Stress und Vitalfunktionsmesstechnologien – insbesondere Biomonitoren und Elektrokardiographen, die in der DDR in Gebrauch waren. Zusätzlich wurde die Arbeit von Studierenden aus dem "Stressseminar" gezeigt, das im Rahmen des TOL im Sommersemester 2025 stattgefunden hat.

Der digitale Stresssalon

Die Podiumsdiskussion

Am Abend fand eine Podiumsdiskussion zum Thema "Symptome von Stress - Stress als Symptom" statt. In der von Dominique Merdes moderierten Runde sprachen Prof. Dr. Dr. Anne Albrecht (Institut für Anatomie der Universität Magdeburg), Prof. Dr. Heiko Stoff (Institut für Ethik, Geschichte und Philosophie der Medizin, Medizinische Hochschule Hannover) und Prof. Dr. Dieter Seefeldt (Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie) miteinander und mit dem Publikum über Stress.