Schnittstellen des Körpers

Diese Station wurde im Rahmen des "Stressseminars" von René Kohrs erarbeitet.


Anhand einer Puppe wurden die Schnittstellen zwischen Mensch und Biomonitor aufgezeigt. Foto: Cora Kunz

Der Biomonitor BMT 5221 überwachte die Vitalfunktionen von Patient_innen. Er wurde im Klinikbetrieb in den 1980er Jahren vor allem auf Intensivstationen in der DDR eingesetzt.

Biomonitore waren modular aufgebaut. Unterschiedliche Parameter wurden von unterschiedlichen Modulen gemessen, die durch standardisierte Farben gekennzeichnet waren, damit sie leichter identifiziert und auseinandergehalten werden konnten. Der BMT 5221 konnte Puls (braun), Herzfrequenz (rot), Blutdruck (grün), Atemfrequenz (blau) und Körpertemperatur (gelb) anzeigen. Auch Messanschlüsse, die Patient_innen mit dem Gerät verbanden, waren in denselben Farben markiert.

Einige der von den Biomonitoren erfassten Vitalwerte können als Indikatoren für Stress dienen. Heute beziffern Wearables (Smartwatches, Fitness-Tracker etc.) Stress, indem sie ähnliche Parameter wie der BMT 5221 messen. Die klinische Überwachung fand in neuen Formen Eingang in den Alltag.


Die überwachte Puppe im Detail. Foto: Cora Kunz

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